Ryan Reynolds und Canada Goose spenden Parkas | Polarjournal

Ryan Reynold ist einer der bestbezahlten Schauspieler. Nun schreibt der Kanadier Geschichte in dem er sich für die Jugend von Nunavut einsetzt. (Foto: Nathan Congleton)

Mehr als 300 Parkas werden an Schüler in Nordkanada gespendet. Der kanadische Schauspieler und Produzent Ryan Reynolds arbeitet mit der Kleidermarke Canada Goose zusammen, um Inuit-Gemeinden in Nordkanada zu helfen. Wie letzte Woche angekündigt, werden mehr als 300 Parkas und Schuhe den Kindern der Inuujaq Schule in Arctic Bay in Nunavut bereitgestellt.

Zahlreiche Frauen aus Cambridge Bay füllten im Juli 2019 die Schule der Gemeinde, als Canada Goose Hunderte von Metern Stoff verteilte. Nun wurde dieses Programm ausgeweitet und die Firma, unterstützt von Ryan Reynolds, schickt Parkas und Schuhe nach Arctic Bay. (Foto: Pitquhirnikkut Ilihautiniq)

„Mir ist aufgefallen, dass die Schüler der Inuujaq-Schule in Arctic Bay ohne angemessene Winterkleidung unterwegs waren. Natürlich unterstreicht dies ein größeres Problem der Grundbedürfnisse, die in den nördlichen Gemeinden Kanadas nicht erfüllt werden“, sagte Reynolds in einer Pressemitteilung von Canada Goose am 6. Oktober.

„Es wird ein größeres Problem der Grundbedürfnisse hervorgehoben, das in Kanadas nördlichen Gemeinden nicht gedeckt werden kann“, sagte er weiter. „Ich habe mich an Canada Goose gewandt, um diesen Schülern die notwendige Winterausrüstung zur Verfügung zu stellen. Der Kleiderhersteller sagte in weniger als 30 Sekunden Ja zu meinem Vorschlag und ging sogar weit über das hinaus, was ich mir erhofft hatte. Ich bin zutiefst inspiriert und dankbar.“

In der Gegend von Arctic Bay wird es im Winter mit bis zu -40 Grad Celsius recht kalt. Da ist richtige Kleidung überlebenswichtig. (Foto: Canada Goose)

Gregg Durrant, der Direktor der Inuujaq-Schule, sagte, dass die großzügige Spende von Reynolds und Canada Goose ein Geschenk sei, das „noch jahrelang in Erinnerung bleiben wird“. Er meinte, der Auftrag der Schule bestehe darin, „die Fähigkeiten, das Selbstvertrauen und den kulturellen Stolz unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern, damit sie ihre Träume verfolgen, ihre Ambitionen verwirklichen, lebenslang lernen und so einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten können“. Er bemerkte, dass „der Zugang zu fast allen nördlichen Gemeinden eingeschränkt ist, und dies wurde durch die Auswirkungen von COVID-19 noch verstärkt“. Er schloss mit den Worten: „Wir sind so dankbar für die Wärme, die Ryan und Canada Goose unseren Schülern entgegengebracht haben“.

„Inuit haben seit Menschengedenken überlebt, indem sie Kleidung aus Materialien hergestellt haben, die in unserer Umwelt vorkommen. Aber wir wissen, dass nicht alle Familien Zugang zu handgemachten oder traditionell hergestellten Parkas haben. Diese Initiative wird diejenigen in unseren Gemeinden unterstützen, die sie am dringendsten benötigen.“

Arctic Bay, im Territorium Nunavut, ist eine auf der Borden-Halbinsel im Norden der Baffin-Insel unmittelbar am Admiralty Inlet gelegene Siedlung mit etwa 860 Einwohnern. Der Inuktitut-Name lautet Ikpiarjuk, „Tasche“. Landtiere kommen in der Arctic-Bay-Region nur in geringer Zahl vor. Häufig sind allenfalls Eisbären anzutreffen. Im Sommer ist Arctic Bay jedoch ein Paradies für Walbeobachter, vor allem der Narwal frequentiert dann das Admiralty Inlet. (Foto: Heiner Kubny)

In einer Erklärung wird betont, dass abgesehen von der Bereitstellung von Mänteln für Bedürftige auch die neu angekündigte Partnerschaft die Bemühungen um Nachhaltigkeit verstärken soll. In Zusammenarbeit mit der Organisation «Inuit Tapiriit Kanatami» sollen wiederaufbereiteten Parkas aus dem Garantieprogramm von Canada Goose in den Gemeinden aller vier Regionen von Nunavut die Schüler warmhalten und spiegelt so die nachhaltige Wirkungsstrategie des Unternehmens wider. Diese Verpflichtung folgt einer früheren Zusage von Canada Goose, die versprach, bis 2025 klimaneutral zu werden.

Heiner Kubny, PolarJournal

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