Mythen und Legenden auf Briefmarken | Polarjournal
Geistergeschichten in Grönland. Die neue Serie beginnt mit zwei Briefmarken mit Motiven von Maria Bach Kreutzmann und Christian Fleischer Rex. Das Erscheinungsdatum war der 6 November 2020. (Foto: Post Greenland)

Tele-Post widmet grönländischen Spielfilmen eine neue Briefmarkenserie und Geschichten über grönländische Geister. Grönländische Spielfilme begeistern seit Jahrzehnten das Publikum auf der ganzen Welt. Deshalb widmet TELE-POST diesem interessanten Thema eine ganz neue Briefmarkenserie.

Geistergeschichten in Grönland. In Grönland leben das Christentum und der Glaube an Geister nebeneinander, ein wichtiges kulturelles Relikt des Schamanismus. Dies spiegelt sich unter anderem in den vielen grönländischen Mythen und Legenden wider, die zeitweise auf unseren früheren Briefmarken aus den 1950er Jahren wiedergegeben wurden. Die neuen Marken nehmen jetzt einen neuen Blickwinkel ein und konzentrieren uns auf „Geistergeschichten in Grönland“. Wir beginnen mit zwei Briefmarken mit Motiven von Maria Bach Kreutzmann und Christian Fleischer Rex.

Weihnachtsmarken. Wir beginnen mit Reproduktionen von Filmplakaten aus zwei klassischen Filmen, die immer noch sehr sehenswert sind, schreibt Tele-Post auf ihrer Website. Dies sind „Palos Brudefærd“ von 1934 unter der Regie von Friedrich Dalsheim nach einem Manuskript des bekannten Polarforschers Knud Rasmussen und „Qivitoq – Fjeldgængeren“ von 1956 unter der Regie von Erik Balling und geschrieben von Leck Fischer.

Weihnachtsmarken 2020. Die beiden diesjährigen Weihnachtsmarken geben zwei eindrucksvolle Illustrationen aus dem Bilderbuch des Multikünstlers Juaaka Lyberth „Orpilissat nunarsuarmi kusanarnersaat“ („Der schönste Weihnachtsbaum der Welt“) wieder. Alle Illustrationen im Weihnachtsbuch stammen von der jungen Künstlerin Maja-Lisa Kehlet aus Nuuk. Ihre Illustrationen sind wunderschön und lebendig und zeugen von einem großen künstlerischen Talent in der Entfaltung. Die beiden Weihnachtsmarken sind versetzt auf gummiertem Papier gedruckt. Traditionell werden die Weihnachtsmarken auch in einem Briefmarkenheft veröffentlicht. Erscheinungsdatum war der 6. November 2020

Heiner Kubny, PolarJournal / Post Greenland

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