Walfang in den 1950er Jahren war Knochenarbeit | Polarjournal
In den 1930er Jahren wurden weltweit jedes Jahr über 30.000 Wale erlegt und verarbeitet. Bis 1960 steigerte sich die Zahl der getöteten Meeressäuger auf etwa 40.000 pro Jahr. Dadurch standen viele Walarten kurz vor der Ausrottung. (Foto: Cor Gransbergen)

Immer wieder möchten wir für unsere Leser spannende Geschichten aufgreifen. Nicht immer können wir über Erfreuliches berichten, so die Geschichte über den Walfang im letzten Jahrhundert. Nach langer Diskussion im Redaktionsteam statteten Christian Hug und Heiner Kubny dem ehemaligen Walfänger Cornelius Gransbergen vor einigen Jahren einen Besuch ab. Gespannt und erschüttert hörten wir während vier Tagen seiner Geschichte zu. Wir möchten ganz bewusst aufrütteln, denn noch heute werden Wale gejagt. Was wir aber nicht möchten, Walfänger aus den 1950er und darauffolgenden Jahren verurteilen.

Nes ist mit circa 1’200 Einwohnern das größte Dorf der Insel Ameland. Es ist berühmt für seine historischen Kapitänshäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Utensilien aus der Vergangenheit sind Zeitzeugen aus der Zeit des Walfangs. (Foto: Heiner Kubny)

Ameland ist ein schöner Flecken Erde. Eine kleine Nordsee-Insel in Westfriesland, ganz oben in Holland, 27 Kilometer lang und ein paar wenige Kilometer breit. Platz genug für vier Dörfchen, die aussehen wie zu gross geratene Modelleisenbahn-Siedlungen: winzige braune Ziegelhäuser mit winzigen roten Kopfsteinpflaster-Strassen und winzigen grünen Gärten. Der salzige Meerwind weht mal stärker, mal schwächer über die Dünen, aber permanent. Ebbe und Flut bestimmen den Rhythmus des Wattenmeeres, wo im Sommer abertausende Vögel brüten. Kurz: Ameland ist idyllisch. Und so ruhig, dass es auf der Insel fast nichts zu tun gibt, wenn die Fähre keine Touristen übersetzt. Ausser zur See fahren und Fische fangen, Heringe zum Einlegen und Schollen zum Braten. Doch die sind auch im sprichwörtlichen Sinne nur kleine Fische. Von der Zeit der richtig grossen Brocken, die einst Ruhm und Ehre einbrachten, gibt es auf Ameland nur noch das, was man heute Historie nennt: Die 400 Jahre alten Wohnhäuser ehemaliger Kapitäne von Walfangschiffen. Das Walfang-Museum in Ballum, Gartenzäune aus längst verwitterten Walknochen. Und Cornelius Cransbergen.

Während dreier Tage hörten wir den Erzählungen von Cor Gransbergen zu, durchsuchten Dia-Archive und digitalisierten hundert Dias. V.l.n.r Christian Hug, Cor Gransbergen, Heiner Kubny. (Foto: Heiner Kubny)

Vertrauen in die Theorie


Cor, wie er von den Insulanern genannt wurde, arbeitete in den fünfziger und sechziger Jahren zehn Saisons lang auf den Schiffen der holländischen Walfangflotte und jagte die riesigen Meeressäuger in den Gewässern der Antarktis. Damals erntete er für seine Arbeit grosses Ansehen, viel Geld und den Segen der Wissenschafter. Bis zu seinem Tod war Cor Greenpeace-Mitglied wie die meisten seiner ehemaligen Berufskollegen und setzte sich für den Schutz seiner einstigen Beutetiere ein. «Es ist eine Schande für die ganze Menschheit, dass diese wunderbaren Tiere heute immer noch gejagt werden», schimpfte Cor, «schlicht und einfach eine Schande. Es gibt heute keinen Grund mehr, Wale zu jagen.»

Cor hatte kräftige, ruhige Hände, buschige Augenbrauen mit tiefsitzenden, dunklen Augen. Er war gross und immer noch von eindrücklicher Statur. Er lebte mit seiner Frau Hennie in einem dieser winzigen Ameland-Häuschen und hielt ein halbes Dutzend langhaarige Dackel. Wenn er zu den Dünen ging oder in den Ferienhäuschen, die er an Touristen vermietete, zum Rechten sah, zog er eine grüne Wachsjacke an. Und wenn er von den grossen Walen erzählte, wie sie immer weniger wurden und wegen nichts und wieder nichts ihr Leben lassen mussten, begannen seine Augen wild und wütend zu funkeln.


Cor aus Nes, wütend? Wo er doch als Schiffskoch eines Walfängers selber zur desolaten Situation der Wale beigetragen hatte? Cor scheute diese Frage nicht. «Wissenschafter haben uns damals glaubwürdig in Blauwal-Einheiten vorgerechnet: Zwei Finnwale oder drei Buckelwale entsprachen einer Blauwal-Einheit. Pro Jahr könne man weltweit getrost 16’000 Blauwal-Einheiten jagen, denn jährlich wachse die Gesamtpopulation der grossen Wale um 20’000 Blauwal-Einheiten, woraus sich immer noch ein jährlicher Zuwachs von 4000 Blauwal-Einheiten ergäbe. Wir stachen also mit dem akademisch gesicherten Wissen in See, die Bestände der Wale keinesfalls zu dezimieren. Es gab klare Bestimmungen, wie gross ein Wal im Minimum sein musste, dass er geschossen werden durfte. Kapitäne, die sich nicht an die Vorschriften hielten, wurden damals noch in den Tageszeitungen getadelt. Und auf unserem Schiff waren immer mehrere Wissenschafter an Bord, die jeden gefangenen Wal genau vermassen. Ein Blauwal zum Beispiel musste mindestens 66 Fuss lang sein. Wenigstens bei uns.» Bei anderen sei das nicht so gewesen. «Russische Walfänger erzählten mir, sie hätten auf alles geschossen, was sich bewegte…»

Die erste «Willem Barendsz» war ein umgebauter schwedischer Tanker und wurde zu einem gut ausgestatteten Fabrikschiff umgebaut. Die «Willem Barendsz» lief im Herbst 1946 zur ersten Fangfahrt aus. (Foto: Archiv)

Walfang-Tradition


Die Gewissensfrage war also geklärt, bevor sie gestellt wurde. Doch das war nur einer der Gründe, warum Cor als Walfänger anheuerte. Der andere war Ameland. «Es gab keine Arbeit hier, zumal unser Land immer noch an den schlimmen Folgen des Zweiten Weltkrieges litt», erzählt Cor. «Als mein Vater wegen einer Kinderlähmung seine Bäckerei aufgeben musste, war ich zu jung, um sein Geschäft zu übernehmen.» Cor ging zur See. Zuerst auf einem kleinen Küstenhandelsschiff nach London, Manchester und Paris, «aber das war endlos langweilig.» Seine Chance witterte er, als ihm ein Seemann anbot, auf dem Walfangschiff «Willem Barendsz» zu arbeiten, dem einzigen Mutterschiff der holländischen Walfangflotte.


Ameland war seit jeher eine Walfänger-Insel. Jahrhundertelang stachen Ameländer auf der Jagd nach Walen in See. Viele verloren dabei ihr Leben, und Kapitäne wie Hidde Dirk Kat erlangten Berühmtheit, aber alle verdienten mit diesem Handwerk gutes Geld und grosses Ansehen bei den Insulanern. Walfänger waren wilde Kerle. Cor wollte sein Glück ebenfalls versuchen. Und Wale waren damals nützliche Tiere: Aus ihnen wurde Kerzen- und Maschinen-Öl hergestellt, Margarine und Fleisch, Elfenbein und Farben, Seifen, Salben und Suppen… Noch nach dem Ersten Weltkrieg meinte die britische Armeeführung: «Ohne das Walöl wäre die Regierung nicht in der Lage gewesen, sowohl die Ernährungsschlacht als auch die Munitionsschlacht zu schlagen.»

Die Arbeit auf dem Fabrikschiff «Willem Barendsz» war äusserst gefährlich. Das Deck war vom Fett und vom Blut so rutschig, dass die Arbeiter Nägel in ihre Schuhe schlugen, um nicht auszurutschen. (Foto: Cor Gransbergen)

Auf der «Willem Barendsz»


Im Herbst 1951 ging der damals 23-Jährige Cor in Amsterdam an Bord der «Willem Barendsz». «In Amsterdam luden wir 15’000 Kilo Munition, bevor wir nach Curaçao in See stachen, um dort Treibstoff zu tanken», erzählt Cor. Die Reise dorthin dauerte zwei Wochen, weitere drei Wochen war die «Willem Barendsz» nach Kapstadt unterwegs. «In dieser Zeit gab es für uns nicht viel zu tun, mannsdicke Seile knüpfen und das Deck mit Holzbrettern auslegen.» Wozu der doppelte Boden nützlich war, würde Cor bald sehen.


In Kapstadt lag das Schiff vor Anker, während die im dortigen Hafen eingestellten Fangboote klar Schiff gemacht wurden: bis zu 18 kleinere Dampfschiffe mit je 15 Mann Besatzung, die dem Mutterschiff vorausfuhren und die Wale erlegten. Zur Verstärkung der Mannschaft kamen rund 350 Südafrikaner an Bord, so dass die gesamte Crew etwa 1100 Mann zählte. Nach drei bis vier Tagen in Kapstadt stach die «Willem Barendsz» erneut in See, diesmal Richtung Antarktis. Eine Woche dauerte die Fahrt dorthin.


Cor arbeitete auf dem Mutterschiff als «Hakenboy»: Mit dem krummen Messer am langen Stielen schnitt er den Walen den Speck vom Fleisch. Die von einem Sammelboot hergebrachten Wale wurden auf das Speckdeck gezogen und zerschnitten. In dicken Brocken von über zehn Kilo kam der Speck direkt in den Ofen, wo er zu Tran schmolz und in Fässer abgefüllt wurde. «Das war anstrengende und gefährliche Arbeit», sagte Cor. «Das Schiff schaukelte ja ständig. Wer von einem herabfallenden tonnenschweren Speckstück getroffen wurde, konnte leicht erschlagen werden.» Einen bis zwei Tote habe es auf dem Schiff in jeder Saison gegeben.

Zum Fabrikschiff «Willem Barendsz» gehörten bis zu 18 Kanonenboote, welche vorausfuhren und als ‚Zulieferer‘ dienten. (Foto: Cor Gransbergen)

Das Deck war vom Fett und vom Blut so rutschig, dass die Arbeiter Nägel in ihre Schuhe schlugen, um nicht auszurutschen – die Holzbretter, mit denen das Deck ausgelegt war, gaben ihnen sicheren Halt. Der entspeckte Wal wurde mit Seilwinden vorwärts gezogen zum Fleischdeck, wo ihm weitere «Hakenboys» das Fleisch von den Knochen schnitten und dieses im Schiffsbauch tiefkühlten. Auf der «Willem Barendsz» waren immer einige Japaner an Bord, die die besten Fleischstücke vom Platz kauften und japanische Schiffe orderten, die das Fleisch abholen kamen. «Die Japaner», sagt Cor, «waren übrigens immer sehr gute Seeleute.» Die Knochen wurden zu Mehl gestampft. Der Rest, die Schlachtabfälle, wurde zügig über Bord geworfen – denn der nächste Wal war buchstäblich schon im Anzug. So ging das 24 Stunden am Tag im Mehrschichtenbetrieb.

Die geschossenen Wale wurden zuerst mit Luft aufgepumpt um ein Versinken zu vermeiden. Die Position der ‚Sammelstelle‘ wurde an das Fabrikschiff gemeldet, wo die Wale weiterverarbeitet wurden. (Foto: Cor Gransbergen)

Vom Deck in die Küche

«Nach ein paar Monaten wurde ich in die Küche beordert. Einer der Köche war krank, und weil der Küchenchef wusste, dass ich Bäcker gelernt hatte, bestellte er mich zu sich.» So wurde Cor zum Koch, «aber in der Grosskombüse wurde ich wie ein Bauerntölpel behandelt, weil ich von einer kleinen Insel kam und nicht wie die meisten anderen aus den Grossstädten Amsterdam oder Rotterdam.» Ein halbes Jahr lang kreuzte Cor auf dem Mutterschiff durch die antarktischen Gewässer, bevor die «Willem Barendsz» wieder in Kapstadt anlegte. Die Vorräte an Früchten und Gemüse waren längst ausgegangen, die mitgeführten Eier rochen schon seit Wochen faulig. «Nach so langer Zeit auf See kam uns die Stadt vor wie das Land, in dem Milch und Honig fliessen», schwärmte Cor. Aber immerhin: 1626 Blau-, Finn-, Buckel- und Pottwale hatte die Flotte gefangen und auf dem Mutterschiff verarbeitet. Jetzt ging die ganze Reise retour: Fangschiffe zum Übersommern klarmachen und zurück nach Amsterdam und von dort wieder nach Hause nach Ameland. Neun Monate war er insgesamt weg. Und zurück auf die «Willem Barendsz» wollte Cor auf keinen Fall. «Ich sagte meinem Chef, dass ich nächste Saison nur wieder komme, wenn ich auf einem Fangschiff kochen darf.»


Kein Problem: Drei Monate später ging Cor erneut an Bord der «Willem Barendsz», fuhr nach Kapstadt und wurde Koch eines Fangschiffes. Die Fangschiffe fuhren dem Mutterschiff einen bis zwei Tage voraus auf der Suche nach Walen. Hatte der Späher auf dem Ausguck die weissen Fontänen der Meeresriesen gesichtet, lotste er das Boot Richtung Wale. War das Schiff nahe genug dran, begab sich der Kapitän von der Brücke via einen direkten Steg an den Bug, denn ausschliesslich ihm war es vorbehalten, die Kanonenharpune abzufeuern. Der Späher im Ausguck lotste jetzt sowohl das Schiff als auch den Kapitän: Vom Ausguck herab konnte er am besten abschätzen, wann für dem Schützen der ideale Moment für seinen tödlichen Schuss kam.


Mit einem lauten Knall feuerte der Kapitän die Kanonenharpune. Das Geschoss bohrte sich in den Körper des Wales und detonierte in seinem Inneren. «Ein guter Schütze brauchte nur einen Schuss pro Wal» sagte Cor. «Aber ich habe Kapitäne erlebt, die mussten fünf Mal schiessen, bis der Wal tot war.» Das verendete Tier wurde mit Seilen und Haken zu den Planken gezogen, wo ihm mit Schläuchen Luft in den Körper gepumpt wurde, damit es nicht sinkt. Der Funker meldete den Fang an das Sammelschiff, der Wal wurde mit einer Flagge und einem Radar-Reflektor markiert. Und weiter ging die Fahrt durchs eisige Wasser auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Ununterbrochen Tag und Nacht, sechs Monate lang.


Cor kochte derweil für seine Männer, Proviant vom Mutterschiff. Und natürlich Walfleisch. «Gebraten schmeckt es wie Rindersteak. Aber man muss es essen, solange es warm ist, sonst bekommt es einen tranigen Geschmack.» Er servierte seinen Männern frisches Brot und süssen Kuchen, das gebührte seine Bäcker-Ehre.

Die erlegten Wale wurden aufgeblasen und mit einer Flagge markiert. So konnte das Fabrikschiff den Wal zur Abrechnung dem Kanonenboot zugeordnet werden. (Foto: Cor Gransbergen)

Ein reicher Mann


Wieder zu Hause in Ameland, konnte Cor Geld zählen. Sehr viel Geld, denn auf einem Fangschiff verdiente er mehr als auf dem Mutterschiff. Abgerechnet wurde mit Fixum und in genauestens nach Dienstgrad abgestuften Anteilen an Provision pro erlegten Wal. Für ihn, den Koch, 7,69 Cent plus noch mal soviel «Jägerbonus» pro 180-Liter-Fass Tran, 10,38 Cent pro Tonne Knochenmehl, 14,43 Cent für jede Leber. So kam er in der achtmonatigen Jagdsaison 58/59 bei 219 erlegten Walen auf einen Lohn von 6‘016,08 holländischen Gulden. Was nach heutiger Rechnung 2‘750 Euro sind, viel Geld für die damalige Zeit. Das entspricht 752 Gulden pro Monat – plus, wenn man so will, Kost und Logis. Eine astronomisch hohe Summe. Cor: «In den Monaten zu Hause arbeitete ich auf der Fähre. Dort verdiente ich gerade mal 240 Gulden pro Monat, also einen Drittel des Walfängerlohnes.» Wenn man die Löhne dieser Saison aufrechnet auf 1100 Mann Besatzung und die Betriebskosten für das damals grösste Walfang-Mutterschiff der Welt und deren Fangschiffe bei einem Gesamt-Jagdertrag von 2190 Walen, kann man sich ausrechnen, wie lukrativ der Walfang damals war.

Mit 6‘000 Gulden konnte sich Cor damals etwa ein halbes Haus kaufen. (Foto: Heiner Kubny)

Bald hatte er das Geld für sein erstes Haus beieinander. Er vermietete es an Touristen und verdiente noch mehr Geld. «Nach zehn Walfang-Saisons besass er zehn Ferienhäuschen auf Ameland», erzählte Cor stolz, und seine Brust schwoll ein wenig an. Eine Investition, die bis zu seinem Tod seine Altersvorsorge geworden war.

Über die Jahre hat sich in der Vitrine von Cor Gransbergen so einiges zusammengetan. (Foto: Heiner Kubny)

Jahre später wurde immer offensichtlicher, dass die Blauwaleinheiten-Theorie der Wissenschafter eine Lüge war. Die Wale wurden immer weniger. Die grosse Jagd rentierte sich nicht mehr, weder für die Walfänger noch für den Staat. Und immer mehr Wal-Produkte konnten inzwischen auch ohne Wale hergestellt werden. 1963 stieg Cor aus. Er hatte ja mittlerweile mit seinen Ferienhäuschen ein sicheres Einkommen. Ein Jahr später stellte Holland den Walfang ein. 1966 wurde die «Willem Barendsz» verkauft, erst nach Südafrika, wo sie zur schwimmenden Fischmehl-Fabrik umgerüstet wurde und 1973 verkauften sie Südafrikaner das Schiff an die Koreaner.

«Ich fühlte mich nicht schuldig, dass die Wale heute vom Aussterben bedroht sind», sagte Cor. «Damals war alles anders. Aber ich habe eine Stinkwut auf Länder wie Japan und Norwegen, die heute noch mit fadenscheinigen Begründungen Wale jagen.» Im Jahr 2003 reiste Cor mit Hennie auf einem Kreuzschiff nochmals in die Antarktis. «In Gebieten, wo wir früher Hunderte von Walen sichteten, sah ich auf der Kreuzfahrt nur noch zwei weisse Fontänen.»

Cor Gransbergen in der Nähe des toten Buckelwals der im Oktober 2009 in Ameland angeschwemmt wurde. (Foto: Persbureau Ameland)

Cor Gransbergen hat seine letzte Reise angetreten 

Er starb friedlich am 30. Januar 2021 im Alter von 92 Jahren. Cor war voller Geschichten und liebte es, sie zu erzählen. Wenn es etwas gegen Walfang, eine Strandung eines Buckelwals, eine Ausstellung oder einen Vortrag zu tun gab, war Cor Gransbergen da.

Von Christian Hug (Text)
und Heiner Kubny (Bildbearbeitung)

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